| Rolf: Beschädigte Nasenschleimhaut durch Medikamentenmissbrauch
Rolf F., ein 50-jähriger erfolgreicher Banker, kam zu seinem Hausarzt, weil er seit Längerem bei wichtigen beruflichen Anlässen Konzentrationsschwierigkeiten hatte.
Ausserdem war ihm aufgefallen, dass sich tagsüber immer häufiger eine Müdigkeit bemerkbar machte, die ihn zu längeren Pausen zwang. Der Nachtschlaf erholte ihn nicht mehr. Das Einschlafen fiel ihm wegen seiner verstopften Nase schwer. Nachts wachte er dann häufig mit trockenem Mund auf. Seine Frau beklagte sich über sein lautes Schnarchen. Die Untersuchung zeigte eine Schädigung der Nasenschleimhaut. Rolf F. benutzte seit Monaten einen abschwellenden Nasenspray, welcher die Schleimhäute schädigte und ein chronisches Schnupfengefühl auslöste. Weil die Nase immer verstopft war, musste Rolf die Dosis des Sprays ständig steigern, was sein Leiden nur noch mehr verschlimmerte. Nachdem Rolf F. auf Anweisung seines Arztes den abschwellenden Nasenspray durch einen kortisonhaltigen Nasenspray ersetzt hatte und seine Nasenschleimhäute regelmässig pflegte, besserte sich die Situation. Rolf konnte endlich wieder erholsam durchschlafen und so die tägliche Abgeschlagenheit überwinden. |